Weitere mit diesem Schlagwort verbundene Beiträge:

  1. Ausstellung "Gestapo-Terror in Luxemburg" in Trier

    gestapo ausstellung dienstmarke thDie Wanderausstellung Gestapo-Terror in Luxemburg. Verwaltung, Überwachung, Unterdrückung ist vom 15. Februar bis zum 30. April 2017 im Foyer der Universitätsbibliothek der Universität Trier zu sehen.

    Weitere Informationen (Quelle 1, Quelle 2 und Quelle 3) sind auf der Seite des Gestapo Projekts der Universität Trier zu finden.

    Weiterlesen...

  2. Ausstellung und Veranstaltung im Januar/Februar 2015 in Sigolsheim/Elsass

    Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Angela Laich.

    70anniversaire logoAuf Einladung der Gemeinde Sigolsheim bei Colmar und der „société d'histoire de Sigolsheim” durften wir die bisherigen Ergebnisse unserer dreijährigen Recherchen vorstellen, im Rahmen der 11ème semaine culturelle in Sigolsheim, die in diesem Jahr den 70. Jahrestag der Befreiung zum Thema hatte.

     

    Ausstellung „Spurensuche – A la recherche de traces

    Recherchen der Angehörigen des Wehrmachtssoldaten Walter Laich”

    vom 30.1. – 8.2.2015

    und begleitetende

    Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 2.2.2015

    Der Vortragstext liegt in französischer und deutscher Sprache als Download vor.

     

    Fotos der Ausstellung und der Veranstaltung

    Für eine größere Ansicht bitte auf die Fotos klicken.

    Weiterlesen...

  3. Ausstellung „Banditi e Ribelli – Die italienische Resistenza 1943 – 1945“

    resistenza austellung plakat kleinIn Kooperation mit dem Göttinger Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e. V. zeigen wir diese Ausstellung vom 1. bis 22.9.2017 in der Stadtbibliothek Göttingen.
    Wir beteiligen uns am Rahmenprogramm mit zwei Veranstaltungen am 5.9.2017 und 19.9.2017 (siehe unten).


    Zum Inhalt der Ausstellung:

    Ab Ende 1943 fanden viele Frauen und Männer den Mut und die Kraft zum Widerstand gegen die deutsche Besatzung und den italienischen Faschismus. Die hier gezeigte Ausstellung vom Istituto per Storia della Resistenza e della società contemporanea di Reggio Emilia (Istoreco, Institut für die Geschichte des Widerstands und Zeitgeschichte von Reggio Emilia) beleuchtet die Partisanenbewegung von verschiedenen Seiten, um zu einem besseren Verständnis der Resistenza beizutragen.

    Der Ausstellungsort – das Gebäude der Stadtbibliothek Göttingen – stellt dabei einen authentischen Ort der Erinnerung dar: Während des Deutschen Faschismus wurden hier weit über hundert Antifaschist_innen aus Göttingen inhaftiert. Eine der ehemaligen Haftzellen wird während der Ausstellung begehbar sein.

    Weiterlesen...

  4. Bruno Jung – Göttinger Ehrenbürger und Schreibtischtäter in Luxemburg

    Freitag, 11. 12. 2015 um 19:30 Uhr
    ver.di-Geschäftstelle, Groner-Tor-Straße 32 in Göttingen

    Vortrag und Diskussion im Rahmen der Göttinger Veranstaltungs­reihe
    „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus – Eine Veranstaltungs­reihe: 9. November - 27. Januar”


    Der Vortrag zeichnet bereits bekannte und neue Daten aus Jungs Karriere in der NS-Zeit nach. Seine Tätigkeit am Schreibtisch im annektierten Luxemburg hatte für viele tödliche Folgen. Diese werden anschaulich erläutert.

    Jung war Oberbürgermeister Göttingens von 1926 bis April 1938. In den Jahren 1940 / 1941 arbeitete er als Justiziar beim nationalsozialistisch ausgerichteten Stalling-Verlag, zwischen 1941 und 1944 war er Landrat im Kreis Esch-sur-Alzette in Luxemburg.

    Dort zeichnete Jung als Vertreter der Zivilverwaltung im Kreis Esch verantwortlich für die Zwangsrekrutierung junger Luxemburger Männer in die Wehrmacht und Zwangsdienst für junge Luxemburgerinnen im „Reich“. Gegen die Einführung der Zwangsrekrutierung 1942 streikten landesweit Arbeiter großer Fabriken. Der Streik wurde durch standrechtliche Erschießungen niedergeschlagen. Insgesamt entzogen sich rund 40% dem Zwangskriegsdienst, obwohl oft ihre ganze Familie als Repressionsstrafe deportiert wurde. „Refraktäre“ wurden im Land versteckt, z.T. in Bergwerken, oder flohen ins Ausland, wo sich viele dem Widerstand oder offizieller Armee anschlossen, um gegen die Naziherrschaft zu kämpfen. Gefangene Refraktäre wurden in KZs verschleppt, wo viele starben. Nicht zuletzt aufgrund der Zwangsrekrutierung erlitt das kleine Land in Westeuropa die zweithöchste Opferzahl im Verhältnis zur Einwohnerzahl.

    Veranstaltet von unserem Verein und unterstützt von ver.di Göttingen


    Die Veranstaltungs­reihe wird seit 1997 organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

    Link zur Veranstaltungsankündigung: „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus” – Veranstaltungen im Dezember 2015.

    Weiterlesen...

  5. Conférence en janvier/février 2015 à Sigolsheim en Alsace

    Evénements en coopération avec Angela Laich.

    70anniversaire logo

    Sur invitation de la commune de Sigolsheim qui se trouve près de Colmar et de la « Société d’histoire de Sigolsheim » nous avons eu l’honneur de présenter les résultats de nos recherches trois ans lors de la 11ème semaine culturelle à Sigolsheim ayant pour thème le 70. anniversaire de la libération.

     

    Exposition « A la recherche de traces –

    Recherches des membres de famille du soldat de la Wehrmacht Walter Laich »

    du 30.1. – 8.2.2015

    et concomitant

    Conférence le 2.2.2015

    Le texte de l’exposé peut être téléchargé en langue française langue française et en langue allemande.

     

    Photos de l’exposition et de la Conférence

    Pour avoir une plus grande perspective il vous suffit de cliquer sur ces images.

    Weiterlesen...

  6. Der Wahrheit auf der Spur

    Wie recherchiert man die Beteiligung von Familienmitgliedern am Nationalsozialismus?

    Donnerstag, 7. 1. 2016 um 19:30 Uhr
    Holbornsches Haus, Rote Straße 34 in Göttingen

    Vortrag und Diskussion im Rahmen der Göttinger Veranstaltungs­reihe
    „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus – Eine Veranstaltungs­reihe: 9. November - 27.  Januar”


    Die Veranstaltung will Menschen anregen, sich mit der NS-Vergangenheit der eigenen Familie auseinander zu setzen und Hilfestellung dabei geben.
    Kolportierte Anekdoten über den Onkel bei der Wehrmacht und Sätze wie „Oma war immer gegen Hitler" kennen wir alle. Die Zeit ist günstig, tradierten Familienlegenden auf den Grund zu gehen. Gerade heute lassen sich Werdegänge verwandter Personen im Nationalsozialismus oft detailliert nachvollziehen und belegen.
    Eine wichtige Quelle sind Archive: Dokumente aus der NS-Zeit sind heute meist gut zugänglich. In den vergangenen zwei Jahrzehnten entstanden viele Gedenkstätten und Museen im In- und Ausland zur Dokumentation von NS-Verbrechen, deren Opfer und Widerstand. LokalhistorikerInnen vor Ort haben viele Informationen zusammengetragen. Eine weitere wichtige Quelle sind ZeitzeugInnen im Ausland. Noch hat man Gelegenheit, sie zu fragen. Auch das Internet ist zur Fundgrube für historische Informationen geworden.

    Veranstaltet von unserem Verein.

    Das Handout mit Tipps zur Recherche können Sie hier herunterladen.

     

    Die Veranstaltungs­reihe wird seit 1997 organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

    Link zur Veranstaltungsankündigung: „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus” – Veranstaltungen im Januar 2016.

    Weiterlesen...

  7. Der Wahrheit auf der Spur

    Wie recherchiert man die Beteiligung von Familienmitgliedern am Nationalsozialismus?

    Donnerstag, 5.1.2017 um 19:00 Uhr
    Apex, Burgstraße 46 in Göttingen

    Vortrag und Diskussion im Rahmen der Göttinger Veranstaltungs­reihe
    „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27.  Januar”


    Die Veranstaltung will anregen, sich mit der NS-Vergangenheit der eigenen Familie auseinander zu setzen und dazu Hilfestellung geben.

    Am Beispiel dreier realer Recherchen in Luxemburg, Frankreich und Italien wird gezeigt, wie erkenntnisreich solche Nachforschungen sind. Anschließend werden die unterschiedlichen Methoden zum Recherchieren erläutert.

    Kolportierte Anekdoten über den Onkel bei der Wehrmacht und Sätze wie „Oma war immer gegen Hitler" kennen wir alle. Die Zeit ist günstig, tradierten Familien­legenden auf den Grund zu gehen. Gerade heute lassen sich Werde­gänge verwandter Personen im National­sozialismus oft detailliert nach­vollziehen und belegen.

    Eine wichtige Quelle sind Archive: Dokumente aus der NS-Zeit sind heute meist gut zugänglich. In den vergangenen zwei Jahrzehnten entstanden viele Gedenkstätten und Museen im In- und Ausland zur Dokumentation von NS-Verbrechen, deren Opfer und Widerstand. LokalhistorikerInnen vor Ort haben viele Informationen zusammengetragen. Eine weitere wichtige Quelle sind ZeitzeugInnen im Ausland. Noch hat man Gelegenheit, sie zu fragen. Auch das Internet ist zur Fundgrube für historische Informationen geworden.

    Veranstaltet von unserem Verein.

    Das Handout mit Tipps zur Recherche können Sie hier herunterladen.

     

    Die Veranstaltungs­reihe wird seit 1997 organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

    Link zur Veranstaltungsankündigung: „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus” – Veranstaltungen im Januar 2017.

    Weiterlesen...

  8. Événements

    Un objectif de notre association est l’exécution de projets historiques sur la dictature nazie en Allemagne et sur les pays occupés par l’Allemagne nazie ainsi que l’exécution d’événements et d’expositions et la participation à des commémorations.

    Vous trouvez sur ces pages toutes les informations sur les événements qui ont déjà eu lieu et ceux qui sont en phase d’élaboration:

     

    Kolonialschule Witzenhausen: Kontinuitätslinien von Kolonialismus, Rassismus, Völkermord zum Nationalsozialismus

    le 26. janvier 2017 au Foyer du Felix-Klein-Gymnasium, Böttingerstr. 17 à Göttingen
    » Lire la suite...

     

    Zur Herstellung „arischer“ Körperlichkeit und Empfindung in der völkischen Bewegung (1900 - 1935)

    le 24. janvier 2017 au Foyer du Felix-Klein-Gymnasium, Böttingerstr. 17 à Göttingen
    » Lire la suite...

     

    „Unsere Farm in Zhengistan“ — Über doppelte Standards und koloniale Denkmuster

    le 18 janvier 2017 au Foyer du Felix-Klein-Gymnasium, Böttingerstr. 17 à Göttingen
    » Lire la suite...

     

    Découvrir la vérité

    Comment est-ce qu’on recherche la participation de membres de famille au national-socialisme ?

    le 5 janvier 2017 au Apex, Burgstraße 46 à Göttingen
    » Lire la suite...

     

    Série de conférences au Luxembourg

    En mars 2016, dans le cadre du projet de la recherche sur l'histoire de la Gestapo à Trèves et l'exposition « La terreur de la Gestapo au Luxembourg » au Musée national de la Résistance, aura lieu une série de 6 conférences en langue allemande approchant le sujet de différents points de vue.
    Entre autres Katrin Raabe le 17. mars 2016: Découvrir la vérité – Mon grand-oncle était á la Gestapo.
    >» Lire la suite...

     

    Voyage de formation historique et interrégionale au Luxembourg et visite du lieu de commémoration Hinzert près de Trèves

    Vendredi, le 22.1.2016 jusqu’à dimanche le 24.1.2016
    » Lire la suite...

     

    Découvrir la vérité

    Comment est-ce qu’on recherche la participation de membres de famille au national-socialisme ?

    le 7 janvier 2016 au Holbornsches Haus, Rote Straße 34 à Göttingen
    » Lire la suite...

     

    Bruno Jung – citoyen d'honneur de Göttingen et « Schreibtischtäter » au Luxembourg

    le 11 décembre 2015 dans l’agence ver.di, Groner-Tor-Straße 32 à Göttingen
    » Lire la suite...

     

    Exposition sur la Gestapo au Luxembourg

    du 17 octobre 2015 au 8 mai 2016 au Musée national de la Résistance à Esch-sur-Alzette au Grand-Duché de Luxembourg
    » Lire la suite...

     

    Exposition « A la recherche de traces –

    Recherches des membres de famille du soldat de la Wehrmacht Walter Laich »

    du 30.1. – 8.2.2015 et conférence à Sigolsheim/Alsace
    » Lire la suite...

     

    Encouragement pour l’exploration de son histoire familiale pendant le national-socialisme

    Exposé et débat le 8.12.2013 à Göttingen
    » Lire la suite...

    Weiterlesen...

  9. Kolonialschule Witzen­hausen: Kontinuitäts­linien von Kolonial­ismus, Rassismus, Völker­mord zum National­sozialismus

    Donnerstag, 26.1.2017 um 19:00 Uhr
    Foyer Felix-Klein-Gymnasium, Böttingerstr. 17 in Göttingen

    Vortrag von Roland Laich

    Der Vortrag zur Geschichte der Kolonial­schule Witzen­hausen beleuchtet die Entwicklung expansiv-imperialer Ansätze für deutsche „Schutz­gebiete“ hin zu völkisch-rassist­ischen Grundlagen für die Eroberung, Vernichtung und Neu­besiedlung in Ost­europa während des National­sozialismus („General­plan Ost“).

    Koloniale Tatorte werden in Göttingens Nähe wenig vermutet. Doch aus­gerechnet im beschau­lichen Witzen­hausen wurde 1898 die „Deutsche Kolonial­schule“ als zentrale land­wirtschaft­liche Ausbildungs­stätte für deutsche Kolonien gegründet. Bereits ihre Gründungs­idee fußte auf Rassismus und „Herren­menschen“-Ideologie. Kolonial­schüler beteiligten sich später am Völkermord an Herero und Nama.

    Fanatischer Anti­semitismus unter Schülern und Lehrenden machte die Schule zur regionalen Keimzelle des auf­kommenden National­sozialismus. Bereits 1931 kam es zu einem anti­semitischen Pogrom, als Kolonial­schüler ein Lager des jüdischen Wander­bundes Brith Haolim angriffen. Einen Tag vor den reichs­weiten Pogromen 1938 wurde die Witzen­häuser Synagoge erst geplündert, später nieder­gebrannt.

    Die völkisch-agrarische Siedlungs­bewegung der „Artamanen“ fand unter den Kolonial­schülern Anhänger wie Richard Walther Darré, den späteren „Reichs­bauern­führer“ und Leiter des SS-„Rasse- und Siedlungs­hauptamts“. Unter dem Kampf­begriff „Neuadel aus Blut und Boden“ sollten „Artamanen“ als „Wehrbauern“ die ent­völkerten Gebiete besiedeln und eine Grundlage zur Zucht einer „arischen“ Rasse bilden.

    Abschließend werden Konituitäts­linien in diesem Geist bis in die heutige Zeit aufgezeigt: Seit einigen Jahren existieren wieder „völkische“ Höfe und Siedlungen nach Vorbild der „Artamanen“. Sie betreiben „art­gerechten“ Öko­landbau, verkaufen ihre Produkte in Hofläden und drängen in die ländlichen Sozial­strukturen.

    Weiterführende Infos zum Thema des Vortrags können Sie hier lesen.

     

    Veranstaltet vom DGB-Kreisverband Göttingen in Kooperation mit unserem Verein im Rahmen der Ausstellungsreihe „Schwarze Lebensrealitäten in Deutschland — zwischen kolonialen Kontinuitäten und Widerstand“ , welche das diesjährige Schwerpunktthma der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27.  Januar” bildet.

     

    Die Veranstaltungsreihe wird seit 1997 organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

    Link zur Veranstaltungsankündigung als Teil der Ausstellungsreihe: „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus” – Veranstaltungen im Januar 2017.

    Weiterlesen...

  10. Kriegsverbrecherprozesse im Großherzogtum Luxemburg (1949 bis 1951)

    2016 haben bundesweit wieder mehrere Verfahren gegen NS-Täter begonnen. Dies zeigt, dass das Thema der Kriegsverbrecherprozesse noch immer aktuell ist und uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen wird.

    Anhand zahlreicher Quellen wie Handakten der Verteidiger, Vernehmungsprotokolle und Briefe werden die Kriegsverbrecherprozesse in Luxemburg welche im Jahr 1949 begonnen haben, analysiert und in ihren europäischen Kontext eingeordnet.

    Neben der Erläuterung der angewandten Verteidigungsstrategien wird versucht, die Prozesse in den politischen und juristischen Kontext einzubetten und aufzuzeigen inwiefern diese von der politischen Lage und den diplomatischen Beziehungen beeinflusst worden sind.

    Dauer: ca. 2 Stunden
    Sprache: Deutsch, Französisch oder Englisch
    Kosten: auf Anfrage bei Jill Steinmetz M.A.

    Weiterlesen...

  11. Meine Familie im Nationalsozialismus

    vortrag raabeEine Umfrage der ZEIT aus dem Jahr 2010 ergab, dass die NS-Zeit für junge Menschen ein wichtiges Thema ist: „69 Prozent interessieren sich nach eigenem Bekunden ‚sehr für die Zeit des Nationalsozialismus’, 80 Prozent halten Erinnern und Gedenken für sinnvoll, 59 Prozent empfinden Scham angesichts der deutschen Verbrechen.”

    Trotzdem ist die NS-Zeit für junge Menschen schwer vorstellbar, die Bezüge zur heutigen Zeit sind nicht greifbar. Das Wissen um das Grauen dieser Zeiten und das Bewusstsein für die Bedeutung wichtiger gesellschaftlicher Werte wie Toleranz anderen Meinungen und Glaubenseinstellungen gegenüber sowie Achtung der Menschenwürde verblasst 70 Jahre nach Kriegende. Seit einigen Jahren nehmen Intoleranz und Hassideologien erschreckend zu.

    Selbst dort, wo Wissen über den Nationalsozialismus grundsätzlich präsent ist, fehlen oft die lokalen und persönlichen Bezüge.
    Für Jugendliche fehlt die Nähe des Themas zum eigenen Leben. Großes Unwissen besteht bezüglich der Beteiligung der eigenen Familie und deren Umfeld in der NS-Zeit. Oft wird - mittlerweile in der dritten Generation - an tradierten Familienlegenden festgehalten ohne diese zu hinterfragen.

    vortrag meine familie im nationalsozialismus


    Im Vortrag berichten wir über unsere eigenen „Familien-Geschichten” und die Ergebnisse unserer Recherchen. Anhand von Fotos und Dokumenten lernen sie reale Täter-Biografien kennen und die Auswirkungen auf die Betroffenen. Sie erfahren, dass NS-Verbrecher „ganz normale” Menschen sein konnten. Sofern in der Klasse Interesse besteht, lernen die SchülerInnen auch, welche Möglichkeiten der Recherche es gibt.

     

    Dauer: eine Doppelstunde (Vortrag, Diskussion, evtl. Filmausschnitt oder Gruppenarbeit)
    Kosten: auf Anfrage

    Weiterlesen...

  12. Rundgang zur Geschichte der ehemaligen Kolonialschule Witzenhausen:

    „Kontinuitätslinien von Kolonialismus, Rassismus, Völkermord zum Nationalsozialismus“

    rundgang zur geschichte der ehemaligen kolonialschule witzenhausen

    Der Rundgang erläutert an mehreren Stationen rund um die ehemalige „Deutsche Kolonialschule“ deren rassistische Gründungsideologie und dass sich Kolonialschüler deshalb folgerichtig am ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts an Herero und Nama beteiligten.

    Aufgrund des an der Kolonialschule herrschenden völkisch-rassistisch begründeten Nationalismus, des starken Antisemitismus und Militarismus entwickelte sie sich folgerichtig zur „Keimzelle des Nationalsozialismus“ in der Region. Bereits 1931 kam es zu einem größeren antisemitischen Pogrom, als Kolonialschüler ein Lager des jüdischen Wanderbundes Brith Haolim angriffen. Einen Tag vor den reichsweiten Pogromen 1938 wurde die Witzenhäuser Synagoge erst geplündert, später niedergebrannt.

    Die völkisch-agrarische Siedlungsbewegung „Artamanen“ fand auch unter den Kolonialschülern Anhänger wie Richard Walther Darré, den späteren Leiter des SS-„Rasse- und Siedlungshauptamts“, „Reichsbauernführer“ und Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. Als „Wehrbauern“ sollten „Artamanen“ die eroberten und entvölkerten Gebiete im Osten besiedeln und die Grundlage zur Zucht einer „arischen“ Rasse bilden.

    Seit einigen Jahren wurden wieder eine Reihe von völkischen Höfen und Siedlungen nach Vorbild der Artamanen gegründet. Sie betreiben „artgerechten“ Ökolandbau, verkaufen ihre Produkte in Hofläden und drängen in die ländlichen Sozialstrukturen.

    Weitere Informationen zum Inhalt des Rundgangs

    Dauer: ca. 2,5 Stunden, bei Bedarf ist anschließend Raum für Diskussion
    Kosten: auf Anfrage

    Weiterlesen...

  13. Rundgang zur Geschichte der ehemaligen Kolonialschule Witzenhausen:

    „Kontinuitätslinien von Kolonialismus, Rassismus, Völkermord zum Nationalsozialismus“

    Die ehemalige „Deutsche Kolonialschule“ im Nordhessischen Witzenhausen wurde im Jahr 1898 gegründet. Hier wurden – bis auf eine kurze Zwischenepisode – ausschließlich männliche zukünftige Farmer für die deutschen Kolonien ausgebildet. Hintergrund der expansiven deutschen Kolonialpolitik des Deutschen Kaiserreichs war eine imperialistische Konkurrenz zu anderen Kolonialmächten. Die deutschen Siedlungen gründeten auf einem völkischen Herrenmenschen-Rassismus, vorrangige Ziele waren die Ausbeutung von landwirtschaftlichen und mineralischen Rohstoffen. In der Konsequenz bedeutete die deutsche Siedlung Landraub und nahezu völlige Entrechtung der alteingesessenen Bevölkerung. Versuche in der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ sich dagegen zur Wehr zu setzen, wurden von Soldaten der „Deutschen Schutztruppen“ mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. In Berichten in der internen Zeitung der Kolonialschule „Der Deutsche Kulturpionier“ (Online-Archiv, PDF) legten Schüler der Kolonialschule Zeugnis ab von ihrer Beteiligung am Völkermord an Herero und Nama (Wikipedia).

    Wegen des völkisch-nationalistischen Geistes, der an der Schule seit ihrer Gründung herrschte, zogen die Schüler mit Begeisterung in den Ersten Weltkrieg. Lange Listen von Todesanzeigen, begleitet von pathetisch-nationalistischen Traktaten sind die zeitdokumentarischen Überreste dieser Zeitepisode. Sie mündeten bereits sehr früh (1920) in revanchistische, stark antisemitisch aufgeladene hetzerische Texte im „Kulturpionier“ gegen „Jud-England“ und „Jud-Amerika“.

    An der Schule herrschten ein völkisch-rassistisch begründeter Nationalismus, ein starker Antisemitismus und Militarismus. Folgerichtig entwickelte sie sich zur „Keimzelle des Nationalsozialismus“ [1] in der Region. Kolonialschüler gründeten 1928 die NSDAP-Ortsgruppe in Witzenhausen und auch die städtische SA; wegen großen Zulaufs entstand bald eine eigene SA-Gruppe an der Schule.

    Bereits am 5.8.1931 kam es zu einem größeren antisemitischen Pogrom, als Kolonialschüler – organisiert in SA, Stahlhelm und in zivil – ein Lager des jüdischen Wanderbundes Brith Haolim angriffen. Im folgenden Strafprozess wurden sie vom damaligen Kasseler Rechtsanwalt Roland Freisler (Wikipedia) verteidigt, dem späteren berüchtigten Präsidenten des Volksgerichtshofs.

    Einen Tag vor den reichsweiten Pogromen, am 8.9.1938, wurde die der Kolonialschule direkt gegenüberliegende Witzenhäuser Synagoge zunächst geplündert, später niedergebrannt. Fotos dieses Tages dokumentieren die Anwesenheit vieler Ortsansässiger (alemannia-judaica.de zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Witzenhausens, Fotos im unteren Teil).

    Student der Kolonialschule war ein führender Propagandist der „Blut- und Boden“-Ideologie (Wikipedia), Richard Walther Darré (Wikipedia). Von 1932 bis 1938 war er Leiter des SS-„Rasse- und Siedlungshauptamts“ (Wikipedia), zwischen 1933 und 1942 „Reichsbauernführer“ und Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft.
    Der Begriff „Blut- und Boden“ vereinigte den Gedanken einer Zucht einer „arischen“ Rasse mit der Neuerschaffung einer agrarischen Adelskaste, wie Darré 1930 in seinem Werk „Neuadel aus Blut und Boden“ skizzierte. Der fantasierten Vorstellung eines ackerbauenden und wehrhaften Volks von Germanen folgend, war die Gründung von völkischen Siedlungen das Ziel, zunächst als ein Bollwerk von „Wehrbauern“ in den östlichen Reichsgebieten. Nach der Eroberung weiter Landstriche im Osten, sollten diese ebenfalls nach dieser Vorstellung besiedelt werden (bekannt geworden unter der Bezeichnung „Generalplan Ost“). Massenmord an vielen Millionen Menschen in den überfallenen Gebieten sollte den Platz für die Siedlungen schaffen.

    Die Organisation zum Aufbau der völkischen Siedlungen hieß „Artamanen“ (Wikipedia). Der Aufruf zur Gründung der kam 1923 von Willibald Hentschel (Wikipedia), der auch bereits ab 1901 den Rassezuchtgedanken in den rasseutopischen Romanen „Varuna“ und „Mittgart“ propagierte. Weitere bekannte Mitglieder der Artamanen waren Heinrich Himmler (Wikipedia) und der spätere Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß (Wikipedia). Sie wurden zum Symbol der Vollstrecker von „Blut und Boden“: Rassezucht, Vernichtungskrieg („Volk ohne Raum“, Wikipedia) und millionenfacher Massenmord („Generalplan Ost“, Wikipedia).
    Es überrascht nicht, dass sich in der Zeitung der Kolonialschule, dem „Kulturpionier“, Werbung für die Artamanen-Bewegung findet.

    Seit einigen Jahren wurde wieder eine Reihe von völkischen Höfen und Siedlungen nach Vorbild der Artamanen gegründet, hauptsächlich in den östlichen Bundesländern. Einige von ihnen pflegten Kontakt zu den letzten lebenden nationalsozialistischen Siedlern. Sie betreiben „artgerechten“ Ökolandbau, verkaufen ihre Produkte in Hofläden und drängen in die ländlichen Sozialstrukturen, um diese sukzessive nach ihren völkischen Vorstellungen umzuformen. [2], [3]

     

    [1] Herbert Reyer: „Vom Entscheidungsjahr 1932 bis zu den Anfängen der nationalsozialistischen Herrschaft in Witzenhausen 1933/34“, Studie in: Witzenhausen und Umgebung. Beiträge zur Geschichte und Naturkunde – Schriften des Werratalvereins Witzenhausen 7, Witzenhausen 1983, S.77-130. Herbert Reyer ist gebürtiger Witzenhäuser und Professor in Hildesheim  [zurück zum Text]
    [2] Broschüre „Völkische Siedler/innen im ländlichen Raum - Basiswissen und Handlungsstrategien“ (PDF), Hrsg: Amadeu Antonio Stiftung
    [3] Broschüre „Braune Ökologen - Hintergründe und Strukturen am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns“ (PDF), Hrsg: Heinrich Böll Stiftung, 2012

    Weiterlesen...

  14. Série de conférences

    En mars 2016, dans le cadre du projet de la recherche sur l'histoire de la Gestapo à Trèves et l'exposition « La terreur de la Gestapo au Luxembourg » au Musée national de la Résistance, aura lieu une série de 6 conférences en langue allemande approchant le sujet de différents points de vue.
    Pour toute information supplémentaire consultez notre Programme des conférences (en allemand).

    Weiterlesen...

  15. Unsere Familie im Nationalsozialismus – unsere Verantwortung heute

    Eine Ermutigung zur Erforschung der Familiengeschichte im Nationalsozialismus

    Am Freitag, den 20. Oktober 2017, 18 Uhr bis ca. 20 Uhr, im Roten Salon der Historischen Sternwarte, Geismar Landstr. 11, 37083 Göttingen

    sind wir mit dieser Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion zu Gast beim offenen Gesprächskreis „Die Folgen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs für die Nachgeborenen”, organisiert von Heike Knoch und Winfried Kurth.
    Der Eintritt ist frei. Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

    Kolportierte Anekdoten über den Onkel bei der Wehrmacht und Sätze wie „Oma war immer gegen den Hitler” kennen wir alle. Oft machen Details dieser Statements stutzig, irgendetwas an der Geschichte kann nicht stimmen und erzeugt Zweifel.

    Weiterlesen...

  16. Veranstaltung am 8.12.2013 in Göttingen

    Veranstaltung im Rahmen der Göttinger Veranstaltungs­reihe
    „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus – Eine Veranstaltungs­reihe: 9. November - 27.  Januar”

    Eine Ermutigung zur Erforschung der Familiengeschichte im Nationalsozialismus

    Vortrag und Diskussion mit Katrin Raabe und Roland Laich:

    Kolportierte Anekdoten über den Onkel bei der Wehrmacht und Sätze wie „Oma war immer gegen den Hitler” kennen wir alle. Oft machen Details dieser Statements stutzig, irgendetwas an der Geschichte kann nicht stimmen und erzeugt Zweifel. Am konkreten Beispiel ihrer Familiengeschichten erzählten die ReferentInnen anschaulich, wie sich die Werde­gänge verwandter Personen im Nationalsozialismus mitunter sehr detailliert nachvollziehen und belegen lassen. Viele Quellen sind heute relativ leicht zugänglich. ArchivarInnen helfen kompetent und engagiert und das Internet ist eine Fundgrube für historische Hintergrund­informationen. Die Kontaktaufnahme mit ZeitzeugInnen und LokalhistorikerInnen vor Ort ist oft eine weitere ergiebige Hinweis- und Informationsquelle.

    Nach einem persönlichen Einstieg in das Thema ging es im zweiten Teil der Veranstaltung um die Möglichkeiten der Recherche. Ziel der Veranstaltung war es, Menschen zu ermutigen, Familienlegenden zu hinterfragen und sich mit der NS-Vergangenheit der eigenen Familie auseinander zu setzen.

     

    Die Veranstaltungs­reihe wird seit 1997 organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

    Link zur Veranstaltungsankündigung: „Gedenken an die Opfer des National­sozialismus” – Veranstaltungen im Dezember 2013.

    Weiterlesen...

  17. Veranstaltungen

    Ein Ziel unseres Vereines ist die Durchführung geschichtlicher Projekte zur NS-Diktatur in Deutschland und den von Deutschland besetzten Ländern, sowie die Durchführung von Veranstaltungen und Ausstellungsprojekte und die Beteiligung an Gedenkveranstaltungen.

    Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu unseren nächsten Veranstaltungen und auch zu denjenigen, die wir bereits durchgeführt haben.

     

    Workshopreihe „Was bleibt ist die Erinnerung“

    Wir beteiligen uns mit einer Einführung in die Recherche sowie einem Bericht von unseren Rechercheerfahrungen und den darin präsenten Fallstricken (geplant) am zweiten Wochenende des Seminars zur kritischen Erinnerungsarbeit der Enkel*innen-Generation deutscher Familien:
    1. Wochenende: Freitag, 10.11. bis Sonntag, 12.11.2017
    2. Wochenende: Samstag, 9.12. bis Sonntag, 10.12.2017
    3. Wochenende: Samstag, 3.2. bis Sonntag, 4.2.2018

    Was hat eigentlich meine Familie während des Nationalsozialismus getan? Dieses Seminar soll die Gelegenheit geben, die Erzählungen in der eigenen Familie zu untersuchen, auf Widersprüche abzuklopfen und dazu ein kritisches Verhältnis zu entwickeln.
    » Weiterlesen ...

     

    Unsere Familie im Nationalsozialismus – unsere Verantwortung heute

    Eine Ermutigung zur Erforschung der Familiengeschichte im Nationalsozialismus

    Am Freitag, den 20. Oktober 2017, 18 Uhr bis ca. 20 Uhr, im Roten Salon der Historischen Sternwarte, Geismar Landstr. 11, 37083 Göttingen, sind wir zu Gast beim offenen Gesprächskreis „Die Folgen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs für die Nachgeborenen”, organisiert von Heike Knoch und Winfried Kurth.

    » Weiterlesen ...

     

    Ausstellung „Banditi e Ribelli – Die italienische Resistenza 1943 – 1945“

    Der Göttinger Verein zur Förderung antifaschistischer Kulur e. V. zeigt diese Ausstellung vom 1. bis 22.9. 2017 in der Stadtbibliothek Göttingen.
    Wir beteiligen uns am Rahmenprogramm mit zwei Veranstaltungen am 5.9.2017 und 19.9.2017.
    » Weiterlesen ...

     

    „Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant’Anna di Stazzema“

    Montag, 29. Mai 2017 um 20 Uhr im Kino Lumière, Geismarlandstraße 19, Göttingen
    In Kooperation mit dem Kino Lumière zeigen wir den Film „Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant’Anna di Stazzema“. Der Autor des Films Jürgen Weber wird anwesend sein.
    » Weiterlesen ...

     

    Kolonialschule Witzenhausen: Kontinuitätslinien von Kolonialismus, Rassismus, Völkermord zum Nationalsozialismus

    Donnerstag, 26.1.2017 im Foyer des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstr. 17 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

     

    Zur Herstellung „arischer“ Körperlichkeit und Empfindung in der völkischen Bewegung (1900 - 1935)

    Dienstag, 24.1.2017 im Foyer des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstr. 17 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

     

    „Unsere Farm in Zhengistan“ — Über doppelte Standards und koloniale Denkmuster

    Mittwoch, 18.1.2017 im Foyer des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstr. 17 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

     

    Der Wahrheit auf der Spur

    Wie recherchiert man die Beteiligung von Familienmitgliedern am Nationalsozialismus?

    am 5. Januar 2017 im Apex, Burgstraße 46 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

     

    Vortragsreihe in Luxemburg

    Im Rahmen der Ausstellung „Gestapo-Terror in Luxemburg: Verwaltung, Überwachung, Unterdrückung” organisiert das Musée national de la Résistance in Esch sur Alzette eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen.
    Darunter am 17. März 2016: Der Wahrheit auf der Spur – Mein Großonkel war bei der Gestapo von Katrin Raabe.
    » Weiterlesen ...

     

    Interregionale historische Bildungsseminarreise nach Luxemburg und zur KZ Gedenkstätte Hinzert bei Trier

    Freitag, 22.1.2016 bis Sonntag 24.1.2016
    » Weiterlesen ...

     

    Der Wahrheit auf der Spur

    Wie recherchiert man die Beteiligung von Familienmitgliedern am Nationalsozialismus?

    am 7. Januar 2016 im Holbornsches Haus, Rote Straße 34 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

     

    Bruno Jung – Göttinger Ehrenbürger und Schreibtischtäter in Luxemburg

    am 11. Dezember 2015 in der ver.di-Geschäftstelle, Groner-Tor-Straße 32 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

     

    Ausstellung zur Gestapo in Luxemburg

    vom 17. Oktober 2015 bis 8. Mai 2016 im Museée National de la Résistance in Esch-sur-Alzette in Luxemburg
    » Weiterlesen ...

     

    Ausstellung „Spurensuche – A la recherche de traces

    Recherchen der Angehörigen des Wehrmachtssoldaten Walter Laich”

    vom 30.1. – 8.2.2015 und begleitetende Vortrag- und Diskussionsveranstaltung in Sigolsheim/Elsass
    » Weiterlesen ...

     

    Eine Ermutigung zur Erforschung der Familiengeschichte im Nationalsozialismus

    Vortrag und Diskussion am 8.12.2013 in Göttingen
    » Weiterlesen ...

    Weiterlesen...

  18. Vortragsreihe in Luxemburg

    Im Rahmen der Ausstellung "Gestapo-Terror in Luxemburg: Verwaltung, Überwachung, Unterdrückung" organisiert das Musée national de la Résistance in Esch sur Alzette eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen.  Weiterführende Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.

    Weiterlesen...

  19. Wie recherchiert man die Beteiligung von Familienmitgliedern am Nationalsozialismus?

    vortrag familiengeschichteDie Veranstaltung will Menschen anregen, sich mit der NS-Vergangenheit der eigenen Familie auseinander zu setzen und Hilfestellung dabei geben.
    Kolportierte Anekdoten über den Onkel bei der Wehrmacht und Sätze wie „Oma war immer gegen Hitler" kennen wir alle. Die Zeit ist günstig, tradierten Familienlegenden auf den Grund zu gehen.

    Gerade heute lassen sich Werdegänge verwandter Personen im Nationalsozialismus oft detailliert nachvollziehen und belegen.
    Eine wichtige Quelle sind Archive: Dokumente aus der NS-Zeit sind heute meist gut zugänglich. In den vergangenen zwei Jahrzehnten entstanden viele Gedenkstätten und Museen im In- und Ausland zur Dokumentation von NS-Verbrechen, deren Opfer und Widerstand. LokalhistorikerInnen vor Ort haben viele Informationen zusammengetragen. Eine weitere wichtige Quelle sind ZeitzeugInnen im Ausland. Noch hat man Gelegenheit, sie zu fragen. Auch das Internet ist zur Fundgrube für historische Informationen geworden.

    Dauer: ca. 2 Stunden
    Kosten: auf Anfrage

    Weiterlesen...

  20. Zur Herstellung „arischer“ Körperlichkeit und Empfindung in der völkischen Bewegung (1900 - 1935)

    Dienstag, 24.1.2017 um 19:00 Uhr
    Foyer Felix-Klein-Gymnasium, Böttingerstr. 17 in Göttingen

    Vortrag von Anna Danilina, Historikerin am Center for the History of Emotions / Humboldt-Universität zu Berlin

    Um unterschiedliche Formen und Funktions­weisen von Rassismus zu verstehen, sollte auch untersucht werden, wie „Rasse“ und „Weißsein“ konstruiert werden — und zwar nicht nur als ideologische Begriffe, sondern als eine erlernte Empfindung und Selbst­wahr­nehmung. In der „völkischen Bewegung“ im deutschen Kaiser­reich und der Weimarer Republik wurde versucht, durch „art­gerechte Praktiken“ wie die Runen­gymnastik und den Tanz ein Gefühl und eine Körper­lich­keit der „arischen Rasse“ einzuüben. Der Vortrag erläutert wie die Völkischen die eigene „Rasse“ als sittliche, moralische, emotionale und körper­liche lernen und festigen wollten. Das „arische“ Selbst­verständnis war dabei einerseits stets an die Betrachtung des „schwarzen“, „jüdischen“ und „indischen“ Anderen gebunden. Anderer­seits lässt es sich nur vor dem Hinter­grund einer kolonialen Welt und eines globalen Herrschafts­gefüges begreifen.

    Veranstaltet von NS-Familien-Geschichte: hinterfragen – erforschen – aufklären e.V. in Kooperation mit dem DGB-Kreisverband Göttingen im Rahmen der Ausstellungsreihe „Schwarze Lebensrealitäten in Deutschland — zwischen kolonialen Kontinuitäten und Widerstand“ , welche das diesjährige Schwerpunktthma der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27.  Januar” bildet.

     

    Die Veranstaltungsreihe wird seit 1997 organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

    Link zur Veranstaltungsankündigung als Teil der Ausstellungsreihe: „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus” – Veranstaltungen im Januar 2017.

    Weiterlesen...